Der Pott kocht fair: Witten Kaffee ab Samtag erhältlich

Von: Anne-Kathrin Neumann

WITTEN: Aromatisch und vollmundig zergeht er auf der Zunge. „Witten Kaffee“ steht auf der Packung. Was da durch die Kaffeemaschine gelaufen ist, kann man mit ruhigem Gewissen genießen: Denn dieses regionale Produkt kommt aus fairem Handel.

Fairer Handel, Witten Kaffee: Wolfram Gauhl (Pfarrer), Beate Hose (Jugendreferentin), Christine Engelsing (Pfarrerin)
Foto: Anne-Kathrin Neumann

„Dieser Arabica-Kaffee wird von Bauern in Kolumbien unter fairen Bedingungen und kontrolliert biologisch angebaut“, erklärt Pfarrer Wolfram Gauhl vom Ökumenenausschuss des ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten.

In vielen Wittener Gemeinden wird der leckere Trunk bereits eingegossen. Doch ab Samstag geht der Kaffee auch in verschiedenen Wittener Geschäften über den Ladentisch.

„Guten Gewissens ausschenken“

Doch nicht nur für die Bauern in Kolumbien tut man als Käufer etwas Gutes. Auch den eigenen Gaumen kann man mit diesem Getränk verwöhnen.

„Der Kaffee kann sich mit jedem anderen Kaffee messen. Er schmeckt einfach toll, man kann ihn wirklich guten Gewissens ausschenken“, freut sich Beate Hose, Jugendreferentin und Mitglied im Ausschuss.

Für 3,50 Euro pro 250 Gramm ist der Kaffee gemahlen oder in ganzen Bohnen ab Samstag in verschiedenen Wittener Geschäften erhältlich. Um 11 Uhr am Samstag gibt es zudem einen Infostand vom Kirchenkreis auf dem Wittener Weihnachtsmarkt.

Grevener Zeitung,

geschrieben am 1. Dezember 2008