Leicht ist er, und würzig. Von weit her kommt er, aus Kolumbien, von einer Plantage aus der Region Cauca. Seine neue Heimat hat er im Ruhrgebiet, jetzt auch in Hombruch, gefunden: Der fair gehandelte Dortmund-Kaffee ist angekommen.
Öffentlich ausgeschenkt hat ihn Freitag (28.5.) zum ersten Mal Uwe Brandt – ausgerechnet in seinem Teemarkt an der Harkortstraße. Er ist einer der Einzelhändler, die den „Gourmetkaffee“ bereits in ihr Sortiment aufgenommen haben – und das ging so: Hartmut Hering von der Agentur „Impulse“ kümmert sich um die Vermarktung von Fairtrade-Produkten an den Einzelhandel. Als „Einstiegsdroge für fairen Handel“ schlug er dem Teehändler den Dortmund-Kaffee vor.
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In ihrer aktuellen Ausgabe (04/2010) hat die Zeitschrift Ökotest das Thema Kaffee aufgegriffen und 28 verschiedene Kaffeesorten getestet. Vier der getesteten Sorten waren Bio-Produkte. Ökotest hat kleine, regionale Produkte mit in die Auswahl genommen, um zu überprüfen, wie gut die Qualität bei kleineren Röstereien ist.
Bei den Bio-Produkten war die Kampagne „Der Pott kocht fair“ durch den Duisburg-Kaffee vertreten und das Gesamturteil war eindeutig: sehr gut.

Damit hat sich bestätigt, dass die Kampagne in ihrer mittlerweile 10-jährigen Arbeit auf Qualität bei der Kaffeeauswahl und der Rösterei gesetzt hat.
Der „Pott-Kaffee“ ist ein hochwertiger 100% Columbian mild Bio Arabica Hochland Kaffee von der Kooperative Nuevo Futuro und wird von der Rösterei Niehoff in einem schonendem Röstverfahren zu einem Gourmet-Kaffee veredelt.
Alle Beteiligten an der Kampagne „Der Pott kocht fair“ von der Kooperative Nuevo Futuro, dem Importeur El Puente, der Rösterei Niehoff über den Regionalverteiler Weltläden-Basis bis hin zu den Weltläden und Agenda21-Initiativen haben einen Anteil an diesem schönen Erfolg für die gemeinsame Sache des Fairen Handels.
Von: Anne-Kathrin Neumann
WITTEN: Aromatisch und vollmundig zergeht er auf der Zunge. „Witten Kaffee“ steht auf der Packung. Was da durch die Kaffeemaschine gelaufen ist, kann man mit ruhigem Gewissen genießen: Denn dieses regionale Produkt kommt aus fairem Handel.
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Fairer Handel, Witten Kaffee: Wolfram Gauhl (Pfarrer), Beate Hose (Jugendreferentin), Christine Engelsing (Pfarrerin)
Foto: Anne-Kathrin Neumann |
„Dieser Arabica-Kaffee wird von Bauern in Kolumbien unter fairen Bedingungen und kontrolliert biologisch angebaut“, erklärt Pfarrer Wolfram Gauhl vom Ökumenenausschuss des ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten.
In vielen Wittener Gemeinden wird der leckere Trunk bereits eingegossen. Doch ab Samstag geht der Kaffee auch in verschiedenen Wittener Geschäften über den Ladentisch.
“Guten Gewissens ausschenken”
Doch nicht nur für die Bauern in Kolumbien tut man als Käufer etwas Gutes. Auch den eigenen Gaumen kann man mit diesem Getränk verwöhnen.
„Der Kaffee kann sich mit jedem anderen Kaffee messen. Er schmeckt einfach toll, man kann ihn wirklich guten Gewissens ausschenken“, freut sich Beate Hose, Jugendreferentin und Mitglied im Ausschuss.
Für 3,50 Euro pro 250 Gramm ist der Kaffee gemahlen oder in ganzen Bohnen ab Samstag in verschiedenen Wittener Geschäften erhältlich. Um 11 Uhr am Samstag gibt es zudem einen Infostand vom Kirchenkreis auf dem Wittener Weihnachtsmarkt.
Grevener Zeitung,